Skip to main content

Was sind Fitness-Supplements? Ein Hintergrundartikel

Fitness Supplements unterstützen deine Gesundheit

Fitness Supplements unterstützen deine Gesundheit

Du willst dich fit halten. Das ist löblich, doch über kurz oder lang wirst du feststellen, dass du immer länger brauchst, um Fortschritte zu erzielen.

Spätestens in diesem Augenblick suchst du nach neuen Möglichkeiten. Nicht selten bestehen sie aus Fitness-Supplements.

Diese werden immer wieder kontrovers diskutiert und müssen sicherlich nicht von jedem Sportler eingenommen werden.

In diesem Artikel möchten wir dich über die wichtigsten Informationen rund um Produkte zum Muskelaufbau und den gängigen Nahrungsergänzungsmitteln aufklären.

Wozu sind Fitness-Supplements notwendig?

Fitness-Supplements, auch als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet, sind Zusätze, die deinem Körper helfen, rascher Muskelmasse aufzubauen.

Grundsätzlich bestehen die Fitness-Supplements aus Stoffen, die du im besten Fall schon mit der täglichen Nahrung aufnimmst:

Vitamine, Proteine, Eiweiße und Aminosäuren.

Für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen genügen die Stoffe aus deiner Nahrung. Möchtest du aber sportlich mehr erreichen und viel Muskelmasse aufbauen, ist es notwendig, dass du deine Ernährung umstellst.

Jetzt wird es bereits schwieriger, die notwendigen Nährstoffe in der nun benötigten Menge über die normale Nahrung aufzunehmen.

An dieser Stelle kommen Fitness-Supplements ins Spiel.

Sie ersetzen keinesfalls die gesunde Ernährung, bieten dir aber die Möglichkeit, deinem Körper gezielt Stoffe zuzuführen, die den Muskelaufbau beschleunigen und verbessern. Für folgende Punkte sind Nahrungsergänzungsmittel geeignet:

  • Muskelaufbau
  • Verkürzung der Regenerationszeit
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Schließung von Nährstofflücken
  • Erhöhte Widerstandsfähigkeit/verbessertes Immunsystem

Info: Möchtest du dich einfach mit einigen Sporteinheiten in der Woche fit halten, sind Nahrungsergänzungsmittel nicht unbedingt notwendig. Planst du aber, dich dem Leistungssport zuzuwenden oder das Bodybuilding sehr aktiv zu betreiben, ist es sinnvoll, wenn du deinen Körper mit Fitness-Supplements unterstützt.

Wichtig ist die Unterscheidung der angebotenen Fitness-Supplements. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Wundermittel, die deine Muskelmasse innerhalb weniger Wochen schier aufblasen.

Im Gegenteil, sie helfen deinem Körper nur, die Prozesse des Muskelaufbaus durchzuhalten, obwohl die Belastung größer wird. Von fragwürdigen und im schlimmsten Fall gefährlichen Mitteln solltest du die Finger lassen. Anabolika gehören aus gutem Grund zu den verbotenen Substanzen, deren Spätfolgen deine Gesundheit ruinieren können.

Fitness-Supplements sind grundsätzlich dazu gedacht, körpereigene Ressourcen zu optimieren. Vollkommen alleine wirken sie nicht.

Der Glaube, dass Nahrungsergänzungsmittel den Job von alleine machen und du das Training oder die gesunde Ernährung vernachlässigen kannst, ist schlichtweg falsch – und gefährlich. Du musst weiterhin trainieren und dein Pensum langsam steigern.

Besprich deinen Trainingsplan mit einem guten Trainer und ziehe bei Unsicherheiten oder auftretenden Problemen sicherheitshalber deinen Arzt hinzu. Gleichfalls musst du auf eine ausgewogene Ernährung achten. Diese ist nicht nur gesund, sondern unterstützt dein Vorhaben. Erfüllst du die Grundlagen, kannst du über Fitness-Supplements deine Ziele erreichen oder gar überschreiten.

Welche Arten an Fitness-Supplements gibt es?

Du brauchst nur die Fachzeitschriften aufschlagen, schon wirst du mit Werbung für Fitness-Supplements überhäuft. Allerdings wird selten klar, welche Inhaltsstoffe in ihnen erhalten sind und wozu die einzelnen Stoffe dienen. Wir möchten dir hier kurz einen Überblick über die Arten verschaffen. Eingehende Informationen erhältst du in meinen weiteren Blogbeiträgen.

Generell kannst du zwischen Basis- und Spezial-Supplements unterscheiden. Die Basisergänzung schließt größtenteils Nährstofflücken, die oft als Folge eines stressigen Alltags entstehen. Spezielle Präparate hingegen optimieren einen einzigen Bereich deines Körpers. Möchtest du gezielt Muskelmasse aufbauen oder dein Gewicht reduzieren, ohne dabei an Muskelmasse zu verlieren, kommen diese Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel.

Tipp: Lebst du vegetarisch oder vegan ist es schwer, die notwendigen Nährstoffe über die normale Nahrung aufzunehmen. Als Veganer schließt du die Lücken gegebenenfalls über die Spezial-Supplements.

Vitamine und Spurenelemente aus gesundem Essen

Vitamine und Spurenelemente aus gesundem Essen

Zu den Basis-Supplements darfst du alle Nahrungsergänzungsmittel zählen, die bereits in der täglichen Ernährung enthalten sind. Sie unterstützen deinen Körper, sich nach Anstrengungen schneller zu erholen, erhöhen deine Widerstandsfähigkeit und stellen die Leistungsfähigkeit sicher. Hierzu gehören überwiegend:

  • Vitamin D
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Magnesium
  • Zink

Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine. Der Körper bildet das Vitamin überwiegend, wenn wir uns im Sonnenlicht aufhalten. Ein Mangel führt zu Knochenschäden, Bluthochdruck und Autoimmunerkrankungen. Mit einem Fitness-Supplement, welches Vitamin D in einer ausreichenden Konzentration enthält, erhöhst du deine Leistungsfähigkeit und schützt dich vor Infekten.

Omega-3-Fettsäuren kennen wir üblicherweise in Form von Fischöl. Die Säuren erhöhen die Elastizität der Zellwände, hemmen Entzündungen und verbessern die Fettverbrennung. Als Nahrungsergänzungsmittel sind sie auch aus gesundheitlicher Sicht zu empfehlen.

Magnesium: Das Mineral kommt zwar in unserer Nahrung vor, wird aber durch die veränderten Lebensgewohnheiten oft in einer zu geringen Konzentration aufgenommen. Ein Mangel beeinflusst den Energiestoffwechsel nachteilig und führt häufig zu Muskelkrämpfen.

Zink unterstützt das Immunsystem. Schwitzt du beim Sport, scheidest du automatisch Zink aus, was deinen Körper schwächt und bei der Regeneration behindert.

Möchtest du deinen Körper gezielt beim Abnehmen unterstützen oder den Muskelaufbau nachhaltig fördern, kannst du spezielle Fitness-Supplements auswählen.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln zum Abnehmen hast du immer die Wahl. Einige Präparate reduzieren das Hungergefühl, andere hingegen fördern die Fettverbrennung. Dennoch sollten auch die Basis-Supplements enthalten sein, damit du keinesfalls einen Mangel aufbaust.

Des Weiteren gibt es natürlich Fitness-Supplements, die Eiweiß, Aminosäuren, Kohlenhydrate und weitere Spurenelemente beinhalten. Kreatine kannst du zum Muskelaufbau während einer Diät benutzen. Allerdings hat das Kreatin einen Nachteil, denn dein Gewicht erhöht sich zuerst. Die Gewichtszunahme beruht jedoch nicht auf Fetteinlagerungen, sondern auf dem Wasser, welches sich in den Muskeln absetzt.

Proteine helfen dir dabei, den Proteinbedarf allgemein zu decken. Sie unterstützen ebenfalls die Muskelbildung und können als Mehrkomponenten-Protein eingenommen werden. Wählst du beispielsweise eine Kombination aus einem Fitness-Supplement für untertags und nachts und einem sogenannten Whey Protein, unterstützt du deinen Körper optimal. Das Whey-Protein nimmst du direkt vor dem Training zu dir. Gerade im Rahmen der Fettverbrennung, also einer Diät, ist die Zufuhr von Proteinen unerlässlich. Anderenfalls läufst du Gefahr, dass dein Körper nicht nur Fett verliert, sondern gleichzeitig Muskeln abbaut. Proteine werden in der Regel als Proteinpulver angeboten.

Wenn auch Hormone und Anabolika unglaubliche Erfolge versprechen, sind sie für dich Tabu. Zwar werden Anabolia in seltenen Fällen und nur unter ärztlicher Aufsicht nach schweren Unfällen oder Krankheiten eingesetzt, in diesen Fällen werden die Patienten jedoch engmaschig überwacht, um Spätfolgen auszuschließen. Greifst du eigenständig zu Anabolika, kannst du schwere Herzkrankheiten bekommen. Zudem verändert sich der Körper durch die Zufuhr nicht unbedingt in die richtige Richtung.

Nahrungsergänzungsmittel im Sport und der Wellness

Auch aus gesundheitlicher Hinsicht werden Nahrungsergänzungsmittel häufig empfohlen. Da ist es nur verständlich, wenn dir der Unterschied nicht direkt ersichtlich ist. In der Tat überschneiden sich die verschiedenen Supplements sogar.

Letztendlich gilt nämlich, dass Wellness-Nahrungsergänzungsmittel, also Präparate wie die Schüßlersalze, Vitaminkomplexe oder Spurenelemente, durchaus auch im Sportbereich vorkommen. Es schadet keineswegs, wenn du die Nährstoffaufnahme durch diese Mittel optimierst. Dennoch solltest du wissen, dass diese Form der Nahrungsergänzung auf den durchschnittlichen Bedarf eines Menschen ausgelegt ist. Sprich, sie unterstützen dich im Rahmen einer normalen Belastung.

Bist du jedoch sportlich aktiv, stellst du vollkommen andere Ansprüche. Du möchtest Muskelmasse aufbauen, deine Figur optimieren, indem du Fett abbaust und Muskeln aufbaust. Selbst Ausdauersportler, bei denen die Muskelmasse nicht im Vordergrund steht, haben vollkommen andere Bedürfnisse und müssen Mineralstoffe und Vitamine zu sich nehmen, die während des Sports verlustig gehen. Im Grunde kannst du dich an eine Regel zur Unterscheidung halten:

  • Wellness-Supplements – allgemeine Gesundheitserhaltung und Förderung
  • Fitness-Supplements – ausgelegt auf die besonderen Anforderungen von Leistungssportlern.

Zudem ist es wichtig, dass du Fitness-Supplements speziell auf deine Bedürfnisse auslegst. Überlege dir, welche Ziele du erreichen möchtest und in welchem Rahmen dich die Nahrungsergänzungsmittel beim Erreichen der Ziele unterstützen können.

Wie entwickelten sich die Nahrungsergänzungsmittel?

Selbst, wenn es so scheint, als seien Nahrungsergänzungsmittel eine moderne Erfindung, so wurde schon in vergangenen Zeiten getrickst.

Wenn es dich interessiert, kannst du dir beispielsweise einmal die Ernährung der römischen Gladiatoren ansehen. Aus heutiger Sicht denken wir zwar, dass sie unter widrigen Umständen lebten, doch waren sie damals für ihre Besitzer eine Wertanlage – die durchaus gepflegt wurde.

Archäologen und Wissenschaftler fanden beispielsweise durch die gefundenen Überreste von Gladiatoren heraus, dass die Kämpfer überwiegend vegetarisch lebten. Aus historischen Quellen wird ersichtlich, dass sich die Gladiatoren einer Diät unterzogen. Zumeist nahmen sie Bohnen und Getreide zu sich. Um die Mineralaufnahme zu steigern, wurde den Gladiatoren zudem ein Aschetrunk verabreicht, der ihnen Kalzium und Strontium zuführte. Der Trunk bestand aus der Asche verbrannter Pflanzen und verbesserte die Knochenheilung nach Verletzungen.

Die klassische Nudel-Party - legales "Doping"

Die klassische Nudel-Party – legales „Doping“

In der früheren Vergangenheit kam das Doping durch den Verzehr von Nudeln auf. Der Begriff Doping ist in dieser Beziehung natürlich übertrieben, doch helfen dir Nudeln, deine Ausdauer zu steigern und die Muskeln zu unterstützen. Das Lebensmittel ist sehr reich an Kohlenhydraten, einem Stoff, der für die Bildung von Muskelmasse und deren Funktion unerlässlich ist. Allerdings speichert der Körper nur 300 bis 600 Gramm. Bei einer intensiven Einheit wird der Speicher also bereits in neunzig Minuten vollständig geleert. Den Kohlenhydratlieferanten solltest du daher stets in deine Nahrung mit einbauen. Allerdings brauchst du nicht ausschließlich auf Hartweizennudeln zurückgreifen. Auch Haferflocken, Kartoffeln und Reiscracker besitzen einen hohen Anteil an Kohlenhydraten.

Eiweiß ist ein ebenso wichtiger Faktor für deinen Muskelaufbau. Pro Kilogramm brauchst du ungefähr 1,2 bis 1,7 Gramm. An Tagen, an denen du ein Training planst, solltest du schon beim Frühstück darauf achten, viel Eiweiß zu dir zu nehmen. Esse fettarmen Käse, Geflügelaufschnitt oder Magerquark. Auch Sojadrinks und etliche Fitness-Supplements unterstützen dich, die hohe Eiweißzufuhr zu gewährleisten.

In Österreich hingegen hat sich ein ganz anderes Mittel zum Dopingmittel der Spitzenklasse entwickelt: Bier. Doch kommt der Alkohol stets mit einer Kehrseite zu dir. Er wirkt nämlich nur stimulierend, wenn du ihn in sehr geringen Mengen zu dir nimmst. Nach dem Training hingegen hat ein kaltes Bier, egal ob alkoholfrei oder nicht, etliche Vorzüge.

Es ist nämlich keinesfalls schlechter, als die isotonischen Getränke und führt deinem Körper die Nährstoffe zu, die du während des Trainings über den Schweiß ausgeschieden hast. Dein Körper kann den im Bier enthaltenen Zucker und die Dextrine hervorragend aufnehmen, du nimmst Flüssigkeit zu dir und baust deinen Speicher mit Kalium, Phosphor und Magnesium wieder auf. Ist dir nach dem Training also nach einem Bier zumute, brauchst du deinen Diät- und Trainingserfolg nicht fürchten und kannst dir beherzt ein Gläschen gönnen.

Für welche Sportbereiche eignen sich Fitness-Supplements?

Insbesondere im Kraftsport- und Ausdauerbereich erzielen gute, auf dich abgestimmte, Fitness-Supplements sehr gute Ergebnisse. Beim Kraftsport kommt es darauf an, dass du Fettmasse abbaust, dafür deinen Muskelaufbau förderst.

Dasselbe Prinzip lässt sich auch für den Ausdauersport anwenden, wobei hier nicht unbedingt die sichtbaren Muskeln gemeint sind. Doch wird während eines Ausdauertrainings das Herz besonders gefordert und wird durch die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln gestärkt. Da du deine Muskeln im Ausdauertraining zudem über eine lange Zeit beanspruchst, unterstützt du die Regeneration mit sinnvollen Präparaten.

Im Mannschaftssport oder auch bei techniklastigen Sportarten sind Fitness-Supplements, die über die Basis-Versorgung hinausgehen, jedoch weniger sinnvoll. Du kannst deinen Körper zwar unterstützen, indem du ihm die notwendigen Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe über Supplements bereitstellst, eine deutlich sichtbare Wirkung wirst du jedoch nicht erzielen.

Zudem solltest du dich stets damit befassen, ob und welche Nahrungsergänzungsmittel in deinem Bereich erlaubt sind. Gleiche die Inhaltsstoffe stets mit deiner Ernährung ab, gerade, wenn du kurz vor einem Wettkampf stehst. Selbst Mohnkuchen wird, wenn eine größere Menge nachgewiesen werden kann, als Dopingmittel bewertet.

Auf unserer Seite stelle ich dir Fitness-Supplements vor, die deinen Körper tatsächlich unterstützen, aber nicht unter das Dopinggesetz fallen. Natürlich klären wir dich zudem über die Folgen von Anabolika und anderen Steroiden auf, die du schon aus gesundheitlichen Gründen nicht zu dir nehmen solltest.

Mit bestem Gruß,

Axel

 

Bildquellen:

Fotolia, © Malyshchyts Viktar, © cook_inspire, © Syda Productions


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.